Sieben Wochen Bahn Streckensperrung zwischen Ebersberg und Grafing Bahnhof

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Banner zur Streckensperrung

Ab 24. April werden auf der Bahnverbindung zwischen Ebersberg und Grafing Bahnhof die Gleise ausgetauscht. Das sorgt mit einer damit verbundenen siebenwöchigen Streckensperrung dafür, dass sich die vielen Pendler nach eine alternative Reisemöglichkeit umschauen werden. Natürlich kann man auf den von der Bahn organisierten Schienenersatzverkehr (SEV) in Form von Bussen umsteigen. Andere werden für die Zeit voraussichtlich aufs eigene Auto zurückgreifen und sich auf der Straße zwischen den anderen Pendlern, aber auch den SEV Bussen einreihen. Glücklich schätzen können sich diejenigen, die zu Hause im Homeoffice bleiben können.

All die anderen müssen sich da wohl durch diese Zeit durch quälen… obwohl… man könnte die Situation auch als Gelegenheit auffassen und seine Transportgewohnheiten überdenken. Passenderweise gibt es vom 1. Mai bis 31. August die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK und des ADFC. Die seit über 16 Jahren laufende Aktion motiviert die Bürgerinnen und Bürger ihren Arbeitsweg teilweise oder ganz auf dem Fahrrad zurückzulegen, um so ihre Gesundheit und den Umweltschutz zu fördern. Alleine letztes Jahr haben bundesweit über 154.000 Teilnehmer an der Aktion teilgenommen. Den Teilnehmern winken zahlreiche Sachpreise.

Statt sich von der Streckensperrung ärgern zu lassen, können Pendler von und nach Ebersberg oder Grafing entweder mit dem Fahrrad nach Grafing Bahnhof oder aber auch nach Kirchseeon fahren. Das ist gesund und macht obendrein auch noch Spaß. Und für alle die auf den Geschmack kommen ist selbstverständlich auch noch mehr möglich: statt nach Kirchseeon kann man ja auch weiter nach Egelharting oder Zorneding fahren. Der eine oder andere wird schnell feststellen, dass es – einmal in Fahrt – nach Haar, Trudering oder München auch nicht mehr so viel weiter ist.

Für die Fahrten Richtung München haben wir von Ebersberg aus zahlreiche Alternativen. Da gibt es den relativ direkten und einfach zu befahrenen Weg auf geteerten Strecken entlang der B304. Oder man fährt etwas abseits durch den Forst auf geschotterten Strecken. Ich persönlich nehme auf meiner Strecke von Ebersberg aus gerne einen Teil des Isar-Inn-Radwegs, entweder – wenn es schnell gehen muss - ab Haar durch Neu-Keferloh, oder – wenn etwas mehr Zeit vorhanden ist – ab Kirchseeon.

Mich würde es jedenfalls freuen, möglichst viele von Euch unterwegs auf dem Rad zu treffen.

(JFr)

© ADFC Ebersberg 2017

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